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  LIEBE
 

Von der Lichtarbeit zur Liebesarbeit
von Beat

 

Gibt es in der Lichtarbeit eine Entwicklung?
Praktische Liebesarbeit ist die Folge der Integration unseres spirituellen Wissens in die Herzebene.

Gibt es in der Lichtarbeit eine Entwicklung? – Und wenn ja, wo führt sie hin? Müssen wir immer neue mentale Konzepte studieren und noch komplexere Techniken erlernen, um weiterzukommen? "Nein, denn jetzt geht es darum, eure Herzebene zu aktivieren. Eure Arbeit wird also immer weniger kopflastig". Das sagen die inneren Ebenen durch Beat, der im Folgenden den Übergang von der Lichtarbeit zur Liebesarbeit beschreibt:

Aktive und praktische Liebesarbeit ist die Folge der Integration unseres spirituellen Wissens in die Herzebene. Die Kombination mentaler Fähigkeiten mit der göttlichen Kraft der Liebe in unseren offenen Herzen ermöglicht uns den Schritt von der Lichtarbeit zur eigentlichen Liebesarbeit.


Mentales Arbeiten
Viele Techniken der Lichtarbeit verlangen von euch relativ komplexe Denkvorgänge und viel Visualisations-Arbeit. Diese mentalen Arbeiten könnt ihr ausführen, ohne eure Herzebene zu öffnen und einzusetzen. Je komplexer eine mentale Übung ist, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr eure Herzebene vergesst und nur noch mit dem Kopf arbeitet.

Falls eure Herzebene gar nicht oder nur zu einem kleinen Teil aktiv mitarbeitet, bleibt die Wirkung der Lichtarbeit entsprechend beschränkt, und ihr ermüdet rasch. Das ist vor allem bei sehr komplexen Techniken leicht möglich, weil euer Fokus ganz auf die mentale Arbeit und die Technik an sich gerichtet ist. Dadurch bleibt eure Herzebene weitgehend inaktiv oder geschlossen, und die göttliche Schöpferkraft in euren Herzen kommt nicht in Fluss; sie liegt zum großen Teil brach.


Quelle erschließen
In diesen Fällen spielt sich eure Lichtarbeit vor allem im Gehirn ab, was nicht nur ihre Wirkung beschränkt, sondern auch zum Energie fressenden "Denksport" werden kann. Es ist nicht das Denken an sich, das euch ermüdet, sondern die Tatsache, dass bei geschlossener Herzebene keine Energie nachfließen kann. So zehrt ihr für eure intensive Lichtarbeit von euren körpereigenen Reserven, statt dass ihr die unerschöpfliche Quelle in euren Herzen erschließt.

Die Folgen davon spürt ihr jeweils als Müdigkeit oder Erschöpfung nach der Lichtarbeit oder nach dem Studium einer entsprechenden Anwendungstechnik. Das kostet euch manchmal nicht nur den Schwung und die Freude an der Arbeit, sondern es kann in manchen Fällen sogar kontraproduktiv wirken, weil der erlittene Energieverlust eure Eigenschwingung senkt.

Für alle, die als Therapeutinnen und Therapeuten wirken möchten, ist es wichtig zu verstehen, dass ihr im Zustand der Erschöpfung oder Müdigkeit automatisch Energie von euren Klienten absaugt, manchmal auch ohne es zu merken. Gebt also acht, dass ihr nur mit anderen arbeitet, wenn euch die nötige Energie aus eurer eigenen Herzebene zur Verfügung steht.


Erquickend
Ist eure Herzebene offen, fließt euch so viel Energie zu, dass euch die Licht- oder Liebesarbeit nicht erschöpfen kann. Ganz im Gegenteil: Ihr werdet euch nach jeder erfolgreichen Liebesarbeit frisch, erquickt und lebendiger fühlen als zuvor. Dieser Effekt entsteht automatisch, weil die Energie, die ihr für eure Arbeit aus der geöffneten Herzebene bezieht, zuerst durch euch selbst fließt, bevor ihr sie weitergebt.


Vom Kopf ins Herz
Die wichtigste Voraussetzung, um bewusst Energie abgeben zu können und effiziente Lichtarbeit zu leisten, ist also, eure Herzebene zu öffnen. Und wie könnt ihr dieses innerste Zentrum in euch öffnen? Ganz einfach: Indem ihr liebt. Deshalb möchten wir euch im Folgenden mit der Liebesarbeit vertraut machen.

Bei der Liebesarbeit fallen dem Empfinden, eurem Herzzentrum und eurem Gefühl die wichtigsten Aufgaben zu. Um eure eigene Schwingung, die Frequenz des Planeten und aller Mit-Lebewesen zu erhöhen, ist es jetzt Zeit, eurem Herzen die ihm gebührende Stellung einzuräumen.

Sobald ihr die Bedeutung eurer Herzebene versteht, könnt ihr den nächsten, logischen Schritt von der Licht- zur Liebesarbeit tun. Indem ihr euer theoretisches Wissen um spirituelle Wahrheiten vom Kopf ins Herz fließen lasst, wird es in die innersten Kammern eures persönlichen Bewusstseins transportiert und dadurch erst richtig aktiv. Warum? Weil eure Schöpferkraft in den innersten Herzebenen wohnt, in jenen Kammern, in denen euer persönliches Bewusstsein mit der Seelenessenz, mit der Zentralsonne verknüpft ist. Dort befindet sich die Quelle eurer Kraft.


Auf Gott fokussieren
Diesen Integrationsprozess könnt ihr nicht selbst steuern. Eure Aufgabe ist einzig, eure Herzen zu öffnen. Und das tut ihr, indem ihr euch auf die Gegenwart Gottes in allen sichtbaren Dingen konzentriert.

Und was geschieht, wenn ihr eure Aufmerksamkeit auf die Gegenwart der einen Ursubstanz richtet? Ihr empfindet Liebe. Ihr entdeckt eure Liebe zu Gott und gleichzeitig seine Liebe zu euch. Dadurch setzt ihr einen Prozess in Gang, der euer bisher gesammeltes, mentales Wissen aus eurem Verstand in die innersten Kammern holt.

Bei diesem "Ernteprozess" wird durch die hohe Frequenz der gegenwärtigen Liebe alles verbrannt, was nicht der Schwingung der Gegenwart Gottes entspricht. Was also letztlich in euren innersten Kammern gespeichert wird, ist nur jenes Wissen, das in seiner Schwingung mit der Liebesfrequenz übereinstimmt. Durch diese Reinigung wird aus dem Wissen eures Verstandes das, was ihr auch als Weisheit bezeichnet.


Generalreinigung
Der andauernde Kontakt mit der Gegenwart Gottes läutert oder reinigt nach und nach den gesamten Bewusstseinsinhalt eurer Persönlichkeit. Dazu gehören auch die euch verborgenen Bewusstseins-Kammern mit den unzähligen Programmierungen, Glaubenssätzen und Konditionierungen, die eure physische Ausdrucksform und euer polarisiertes Denken bestimmt haben.

Das wird nicht nur einen großen Einfluss auf eure Körper haben, sondern auch auf eure Emotionalität und euer Verständnis der Wirklichkeit. Ihr verliert eure Ängste und werdet gesünder, ruhiger, toleranter, friedvoller und natürlich liebevoller. Und je mehr Liebe ihr in der Folge empfinden könnt, desto mehr wird diese Generalreinigung, dieser umfassende Heilungsprozess eurer irdischen Persönlichkeiten beschleunigt.

Eure Aufgabe in diesem Prozess der Heimkehr ist einzig, euch konsequent auf die Gegenwart Gottes und das Fühlen der Liebe in euren Herzen zu konzentrieren.


Wie beim Autofahren
Ihr habt euch viel theoretisches Wissen über Lichtarbeit angeeignet. Diese Phase war wichtig und diente als Vorbereitung für diesen nächsten Schritt der Integration in die Herzebene.

Es ist wie in der Autofahrschule. Ihr nehmt zuerst theoretischen Unterricht und geht mit diesem Wissen anschließend auf die Straße. Und wenn ihr die Prüfung bestanden habt, wisst ihr, dass ihr eigentlich mit dem Herzen gefahren seid. Ihr berechnet weder Bremsweg, noch Kurvenradius, bevor ihr bremst oder um eine Kurve lenkt – ihr macht das alles aus dem Gefühl heraus. Ihr fahrt mit dem Herzen. Je mehr ihr lernt, aus dem Herzen zu agieren und zu reagieren, desto besser könnt ihr Auto fahren.

Genau das soll auch euer Ziel bei der Lichtarbeit sein. Wir möchten euch lehren, eure Energiearbeit aus dem Herzen zu tun. Denn für das Funktionieren der Liebesarbeit ist es entscheidend und unverzichtbar, dass ihr tiefe Liebe empfinden könnt, dass ihr im Gefühl der Glückseligkeit verweilt, während ihr die Liebesschwingung generiert und weiterschenkt.


Viel wirkungsvoller
Während ihr bei den mentalen Formen der Lichtarbeit ein Lebewesen mit eurer Vorstellungskraft in die verschiedenen Spektralfarben des Lichts hüllt, taucht ihr es bei der Liebesarbeit in euer Gefühl der Liebe, in euer Empfinden der Gegenwart Gottes. Ihr umhüllt das Ziel mit Liebe. Das bedeutet, ihr hüllt es in die Gegenwart Gottes.

Diese Arbeitsweise ist deshalb viel wirkungsvoller, weil viele eurer eigenen, irdischen Bewusstseins-Programmierungen außer Kraft gesetzt sind, solange ihr selbst Liebe empfindet, solange ihr selbst die Gegenwart Gottes fühlt. Solange ihr selbst ins tiefe Empfinden der Gegenwart Gottes eingetaucht seid, wirkt der Energieaustausch praktisch ungehindert in viel, viel stärkerer Form. Es steht euch also viel mehr Energie zur Verfügung, sobald ihr liebt.


Sicherung
Arbeitet ihr jedoch ohne das Gefühl der Liebe, bleiben eure irdischen Bewusstseinsprogrammierungen aktiv und stufen die Qualität der heilenden Energien von höchster Frequenz automatisch herab.

Diese "Sicherheitsfunktion" wurde euch eingebaut, damit ihr die Kraft der Ursubstanz nur zu einem gewissen Maß über eure irdische Persönlichkeit einsetzen könnt. Stellt euch vor, was ihr alles manifestieren würdet, wenn euch jederzeit erlaubt wäre, aus persönlichem Interesse oder emotionalem Affekt heraus die volle Schöpferkraft Gottes anzuwenden.

Alle mentalen oder physischen Übungen, die dazu dienen sollen, diese Sicherung zu umgehen, haben nur sehr geringe Wirkung. Die Polarität der Persönlichkeit kann nur durch die Schwingung der Liebe aufgelöst werden. Sobald ihr fähig seid, eure Persönlichkeit mit all ihren irdischen Begehren und Abneigungen durch die Gegenwart der Liebe zu läutern, eure Polarität auszugleichen und permanent in der Liebesfrequenz zu leben, steht euch die volle Schöpferkraft zur Verfügung.


So wie Gott euch liebt
Einzige Voraussetzung für den Ausgleich der Polarität und das Funktionieren der Liebesarbeit ist, wie gesagt, dass ihr selbst in der Liebesschwingung verweilt. Und was heißt das? Das bedeutet, dass ihr selbst fähig werden müsst, Liebe zu fühlen. Wir sprechen nicht von Sympathie, Zuneigung, Verliebtheit oder körperlichen Begehren. Wir sprechen nicht von Emotionen, die ihren Ursprung im polarisierten Bewusstsein haben. Wir sprechen von der Liebe, die Gott für euch empfindet. Ebenso bedingungslos und selbstlos wie Gott euch liebt, könnt auch ihr ihn als Ursubstanz oder Essenz in allen Dingen lieben. Ihr seid fähig, jeden Teil der Schöpfung zu lieben, so wie Gott euch liebt.


Vom Wissen zum Fühlen
Was wir als Liebe bezeichnen, ist das Fühlen, das Empfinden der Gegenwart Gottes. Ihr wisst bereits, dass Gott – die eine Ursubstanz – in jedem Lebewesen und in allen Dingen gegenwärtig ist. Aber fühlt ihr sie auch? Indem ihr diese Gegenwart bewusst wahrnehmt und euch diesem Gefühl hingebt, erkennt ihr sie mit euren Herzen an. Das ist der große und entscheidende Schritt von der spirituellen Theorie in die Praxis: das Fühlen der Allgegenwart Gottes im Herzen.


Die Idee hinter der Form
Die Ursubstanz ist das Einzige, was tatsächlich existiert. Alles ist aus dieser einen, intelligenten Energie gemacht. Man könnte deshalb sagen, alles, was ist, ist Gott oder Ursubstanz in Form.

Jeder Form, also jedem Lebewesen oder Ding liegt eine Idee, ein Konzept, ein bestimmter Gedanke zu Grunde. Wir bezeichnen die unzähligen Formen des Ausdrucks der einen Ursubstanz deshalb auch gerne als Gedankenformen.

Diese Gedankenformen, die geschaffenen Dinge und Wesenheiten eurer Welt sind nicht statisch, tot oder einfach nur materiell, sondern sie sind alle in ständiger Veränderung. Euer Denken und Fühlen hat einen sehr großen Einfluss auf sie. Ihr modelliert euch selbst, euren Körper und eure Wirklichkeit von Sekunde zu Sekunde durch eure innere Einstellung und eure Gefühle.


Verlangsamen oder beschleunigen
Es gibt nur zwei Richtungen, in die eine Veränderung der Wirklichkeit gehen kann: Sie führt entweder in Richtung Trennung und Materie oder in Richtung Einheit und Geist. Mit eurem Denken und eurer Aufmerksamkeit, die ihr auch als Fokus bezeichnet, und euren Gefühlen verlangsamt oder beschleunigt ihr die Schwingung der Gedankenformen und damit auch die Schwingung der Materie von Tag zu Tag.

Verlangsamt ihr die Schwingung einer Gedankenform, entsteht das, was ihr als feste Materie und ihren Schatten, die Dunkelheit, erlebt.

Indem ihr die Schwingungsrate der "festen Materie" wieder beschleunigt, entsteht das, was ihr als geistige oder ätherische Formen, als Lichtkörper und deren Ausstrahlung, das Licht, wahrnehmt.

Lebensräume, die aus Gedankenformen von langsamer Eigenschwingung bestehen, nennt ihr auch dichte, materielle Welten oder niedrige Dimensionen. Jene Welten, die aus Gedankenformen von höherer Eigenschwingung bestehen, bezeichnet ihr als lichte Welten oder höhere Dimensionen.


Umkehren
Ihr könnt den Prozess der andauernden Veränderung eurer Wirklichkeit also wesentlich beeinflussen, und ihr macht es täglich, auch ohne euch dessen bewusst zu sein. Jedes Mal, wenn ihr an Trennung denkt und von den Ideen überzeugt seid, dass Gott nur außerhalb von euch zu finden wäre, dass ihr alle von einander getrennte Lebewesen wäret, oder dass eure Welt "materiell" sei und aus "toter Materie" bestehe, verlangsamt ihr die Schwingung eures eigenen Körpers und eurer Umgebung.

Ihr könnt euch so tief in die Überzeugung des materiellen Weltbildes der Trennung hinein denken, dass euch eure Körper und die Dinge eurer Umgebung nur noch materiell oder "fest" und an einem gewissen Punkt sogar tot erscheinen.

Genau so gut könnt ihr die bisherigen Wahrnehmungs- Verhaltens- und Denkmuster – eure Art und Weise, wie ihr die Dinge der Schöpfung wahrnehmt und erlebt – umkehren und eine Aufwärtsspirale in Bewegung setzen. Indem ihr beständig auf die eine lebendige Essenz innerhalb der Dinge und Lebewesen fokussiert, gewöhnt ihr euch an, überall und immer Gott, die Ursubstanz hinter und in den äußeren Formen zu erkennen und zu fühlen. Durch diese Haltung geht ihr in die Liebe.

Euer Empfinden der Liebe zur Schöpfung erhöht die Schwingung der unzähligen Gedankenformen, die eure heutige Wirklichkeit bilden. So wird die so genannte Materie für euch immer leichter formbar und schließlich völlig unverbindlich. Auf diese Weise erhöht ihr auch die Schwingung eurer eigenen Körper, die in letzter Konsequenz unsterblich werden.

Wir erinnern euch: Es ist nicht das theoretische Wissen um diese Zusammenhänge, das die Schwingung der "Materie" erhöht, sondern das Fühlen der Gegenwart Gottes, das Empfinden von Liebe zu Allem-was-ist.


Direkt kommunizieren
Indem ihr an euer Einssein glaubt, die gesamte Schöpfung als ein Lebewesen erkennt und diese Essenz auch zu fühlen lernt, konzentriert ihr eure Aufmerksamkeit auf die eine Energie innerhalb der sichtbaren Formen. Die Essenz zu fühlen, bedeutet zu lieben. Die Gegenwart der einen intelligenten Energie in jedem geschaffenen Wesen und Ding zu erspüren und zu fühlen, bedeutet zu lieben. Es ist die ursprünglichste und direkteste Form des Gebetes, der Kommunikation mit Gott. In dieser Herzens-Einstellung, im Gefühl der Liebe kommuniziert ihr direkt mit der Gegenwart Gottes, der intelligenten Ursubstanz, aus der alles gemacht ist.


Ihr erkennt Vollkommenheit
Ihr wisst nun, was Liebe ist. Und ihr wisst, dass die Liebe das wirkungsvollste Instrument ist, mit dem ihr eure Wirklichkeit verändern könnt. Das heißt nicht, dass ihr aus euch selbst wissen und entscheiden müsst, was an euren Körpern oder in eurer Welt verändert werden muss, damit sie Frieden, Freiheit und Gesundheit zum Ausdruck bringen können. Das Wie und Wann könnt ihr der einen intelligenten Energie überlassen, die den perfekten Bauplan für jede Ausdrucksform kennt. Ihr braucht euch nur auf das Gefühl der Liebe zur Gegenwart Gottes einzustimmen und darin zu verbleiben, und die darauf folgenden Veränderungen werden euch wie eine wundersame Mutation vorkommen.

Seid euch stets bewusst, dass das Empfangen und Geben von Liebe die reinste Form der Kommunikation mit der Ursubstanz Gott ist. Liebe ist das kraftvollste Mittel, um eure eigene Schwingung und diejenige eurer Umgebung permanent zu erhöhen. Mit jedem Schritt im Prozess der Schwingungserhöhung erkennt ihr mehr von der Vollkommenheit Gottes und seiner Ausdrucksformen. Indem ihr euch nur noch auf das Fühlen der Gegenwart Gottes konzentriert, wird sich eure Welt vor euren Augen von innen heraus verändern.

Eure wichtigste Aufgabe liegt also darin, selbst in die Liebe, in die Liebeschwingung einzutreten und möglichst tief und lange darin zu verweilen.

Wir erinnern euch: Schwingungsqualitäten könnt ihr nur mit und in euren Herzen fühlen. Versucht also nicht, die Liebe mental, mit euren Köpfen zu erfassen, sondern freut euch über jedes noch so kleine, unscheinbare Gefühl der Liebe in euch. Es wird Dank der Aufmerksamkeit, die ihr ihm täglich schenkt, zum strömenden Fluss der Liebe anwachsen!


Wellen aussenden
Wir haben in einem früheren Artikel gesagt, dass Lichtarbeiter an einem bestimmten Punkt ihrer Entwicklung zu Liebesarbeitern werden. Heute möchten wir euch eine praktische Übung geben, mit der ihr die heilende Frequenzqualität der Liebe in eurem eigenen Körper bewusst aufbauen und über eure Aura in den euch umgebenden Äther aussenden könnt.

Mit dieser kraftvollen Übung erhöht ihr eure Eigenschwingung und bei längerer und regelmäßiger Anwendung auch die Schwingung der euch umgebenden Gegenstände, Pflanzen, Tiere und Menschen. Sobald ihr länger in der Gegenwart der Liebe bleiben könnt, wirken die Wellen der höheren Schwingung bis tief in den Planeten und weit, weit über die Grenzen der Stadt hinaus, in der ihr lebt.

Falls ihr regelmäßig übt und reinen Herzens, das heißt, in wohlwollender Absicht in die Gegenwart der Liebe eintaucht, sind die Wellen, die ihr aussenden könnt so stark, dass sie alles durchdringen, was sich auf und in eurem Planeten befindet.

 

Übung
Das Ziel
Ziel des ersten Teils der Übung ist, euch zum Fühlen von Liebe und damit zu einer möglichst direkten Erfahrung der Gegenwart Gottes zu bringen. Je öfter und andauernder ihr Liebe, also die Gegenwart der allumfassenden, intelligenten und liebenden Ursubstanz in euch und eurer Umgebung fühlt, desto mehr tragt ihr zur Erhöhung der Schwingung eures Bewusstseins und Körpers bei. Gleichzeitig erhöht ihr die Schwingung des Planeten und des irdischen Massenbewusstseins, was sich indirekt auch auf die Frequenz der Körper eurer Mit-Lebewesen auswirkt.


Erster Teil
Nehmt eine bequeme Position ein, und macht zur Entspannung einige tiefe, ruhige Atemzüge. Ob ihr stehen, sitzen oder liegen wollt, ist nicht so wichtig. Was zählt, ist einzig, dass euch in der gewählten Stellung wohl ist, so dass ihr alle Sorgen und Ängste des Alltags vergessen könnt. Vielleicht hilft euch zum Anfang eine Umgebung mit sanfter Musik und Beleuchtung oder ein Bad im warmen Wasser.

Wenn es euch entspannt und öffnet, könnt ihr die Übung auch mit einem Spaziergang in der Natur verbinden, wo ihr für einige Minuten Freiheit und Leichtigkeit spüren könnt. Später werdet ihr die Übung an jedem Ort und in jeder Position machen können.

Gebt acht, dass ihr nicht Lust, Begehren oder "Habenwollen" mit dem Gefühl von Liebe verwechselt. Erinnert euch stets daran, dass euch die Empfindung von Liebe, also das innige und tiefe Gefühl der Gegenwart und des Einsseins mit der Ursubstanz körperlich und geistig entspannt und in keiner Weise anspannt oder reizt. Falls euch die Übung ermüdet oder sexuell erregt, macht eine Pause, geht zurück zum Anfang, und beginnt von vorn, bevor ihr weiterfahrt.


Ich fühle Liebe
Es geht im ersten Teil dieser Übung einzig darum, Liebe zu fühlen. Falls ihr die allgegenwärtige Liebe noch nicht ohne ein konkretes Gegenüber spüren könnt, so stellt euch im Geist einen Menschen, ein anderes Lebewesen oder eine Landschaft vor, die in euch ein möglichst intensives Gefühl der Liebe auslöst. Ihr könnt auch einen verstorbenen Gefährten, ein Tier, eine Blume, einen vertrauten Engel, einen bestimmten Planeten oder ein Geistwesen wählen. Ihr seid völlig frei, das zu wählen, was euch in diesem Augenblick das intensive Empfinden von Liebe ermöglicht.

Schließt eure Augen, und konzentriert euch nur auf Liebe. Fühlt die Gegenwart Gottes in euch und in jedem geschaffenen Ding. Fühlt, wie euch diese intelligente Energie umgibt und liebt. Fühlt eure Liebe, die ihr für den Planeten, für die Natur, für die Menschen, Tiere, Pflanzen und Dinge empfindet. Fühlt eure Liebe zu Gott, der intelligenten Energie in allem – und fühlt, wie ihr selbst von dieser Ursubstanz geliebt werdet.


Ich lasse mich fallen
Vielleicht beginnt ihr jetzt, eine Wolke angenehmer Energie oder einfach nur ein subtiles Glücksgefühl oder sanfte Freude zu spüren. Ja, das ist Liebe, das Empfinden der Gegenwart Gottes! Vielleicht seht ihr Licht oder Farben, andere Welten, Dunkelheit oder gar nichts. Ihr müsst nichts Bestimmtes sehen. Wie ihr zu diesem Gefühl der Liebe findet, spielt hier keine Rolle. Wichtig ist allein, dass ihr euch in die Freude, ins Glücksgefühl fallen lassen könnt. Das einzige, das ihr im ersten Teil dieser Übung erreichen sollt, ist Liebe zu fühlen.

Lasst euch Zeit, bis ihr sicher seid, dass ihr Liebe zu fühlen beginnt. Sobald ihr ein sanftes Glücksgefühl zu spüren beginnt, lasst euch ohne Vorbehalte auf dieses Gefühl ein. Lasst euch völlig auf dieses subtile Empfinden ein! Fühlt die Liebe, die Schwingungsqualität eurer Ursubstanz als Gefühl der heiteren Leichtigkeit, des Glücklichseins, der völligen Sorglosigkeit, der grundlosen und sanften Freude, der Geborgenheit, des Selbstvertrauens und des absoluten Vertrauens in jedes Lebewesen, in eure äußere Umgebung und in die Zukunft. Ihr wollt nichts und niemanden mehr festhalten, auch nicht die Liebe selbst. Ihr seid jetzt fähig, im Geist alles zu umarmen, als Teil von euch anzunehmen und zu lieben, ohne es festzuhalten.


Ich gebe mich hin
Gebt euch der Empfindung der Liebe hin und taucht so tief wie möglich ein. Versucht nicht, dieses Gefühl festzuhalten, sondern lasst es frei fließen, so lange es fließen will. Lasst alle Gedanken los, und gebt euch nur der Empfindung der Liebe hin.

Fühlt eure Freude über den aufgebauten Kontakt mit der Liebe, über die erfolgreiche, energetische Kommunikation mit der Ursubstanz. Freut euch über eure Fähigkeit, Liebe zu empfinden und auf diese Weise direkt mit Gott zu "sprechen". Gebt euch der Freude und dem Glücksgefühl im Bad der Liebe hin!


Ich bin Glückseligkeit
Jede Sekunde der Liebesarbeit, jede Sekunde der energetischen Kommunikation mit der Ursubstanz im tiefen Gefühl der Liebe erhöht eure Eigenschwingung. Begrüßt die Schwingungserhöhung, die in eurem Innern, in eurem persönlichen Bewusstsein alte Programmierungen, Überzeugungen und Ängste auflöst.

Je näher ihr dem Gefühl der ruhigen, völlig entspannten Glückseligkeit kommt, desto näher seid ihr dem Fühlen der reinen Liebe und dem Bewusstsein der Einheit mit der Ursubstanz. Jeder Augenblick in diesem Gefühl der Liebe und des Einsseins ist sehr, sehr wertvoll. Jeder Moment, den ihr im Gefühl des absoluten Friedens, des Einsseins, der subtilen Freude, der Geborgenheit und des Wohlwollens gegenüber der Schöpfung verweilen könnt, erhöht eure eigene Schwingungsrate.


Ich strahle
Versucht nicht zu ergründen, woher die Liebe kommt. Sie ist jederzeit in euch, fühlt sie, umarmt sie, heißt sie willkommen, und lasst sie durch eure Aura wie über einen Sender in eure Umbebung fließen. Vielleicht seht ihr euch selbst als Sonne, die in alle Richtungen Liebe, Wohlwollen, Heiterkeit, Zuversicht und Vertrauen ausstrahlt. Ihr helft damit allen Anderen, den Zugang auch zu finden.

Bleibt so lange ihr könnt und wollt in diesem Gefühl. Badet darin, und lasst euch von der Liebe tragen. Fühlt euch völlig frei und leicht. Genießt die sanfte Freude, das Glücksgefühl und die Entspanntheit, die ihr empfindet.

Wir gratulieren euch zu eurem Erfolg!

 

Erklärungen
Erinnerung erhalten
Falls ihr abgelenkt werdet oder die Übung abbrechen möchtet und deshalb aus dem Empfinden der Liebe fallt, so ärgert euch nicht, sondern versucht, die Erinnerung an den Kontakt und das Empfinden aufrecht zu erhalten. Das wird euch den Einstieg beim nächsten Mal erleichtern.

Ihr könnt das Bild, das ihr euch vorgestellt habt, um in die Liebesschwingung einzuklinken, schon während der Übung wieder loslassen. Irgendwann braucht ihr diese Starthilfe nicht mehr, denn die Gegenwart der Ursubstanz ist euch so nahe, dass ihr nur an sie zu denken braucht, und schon taucht ihr in die Liebesschwingung.

Seid euch stets bewusst, dass ihr die Gegenwart Gottes nicht in der Ferne suchen müsst. Sie ist bereits in euch, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Die Ursubstanz wohnt in euch, und sie umgibt euch überall! Euer Herzchakra ist der Brennpunkt eurer Liebesbeziehung zu Gott.

Urteilt nicht darüber, wie schnell oder für wie lange ihr in die Liebe, in die Glückseligkeit eintauchen könnt, sondern seid dankbar für jede Sekunde des Kontaktes mit ihr. Es ist völlig normal, wenn ihr anfangs nur für Sekunden in das Bewusstsein der Einheit eintauchen könnt.


Keine Drogen
Versucht nicht, mit Drogen nachzuhelfen, denn es ist sehr wichtig, den bewussten Kontakt mit der Schwingung der Ursubstanz selbständig zu finden. Nur wenn ihr diesen Kontakt selbst aufbauen könnt, werdet ihr wirklich freier.

Seid nicht entmutigt, wenn das völlige Entspannen ohne Einnahme von Substanzen anfangs schwierig erscheint. Wisst, dass ihr euch durch das ausdauernde Üben ohne Hilfsmittel eine dauerhafte Verbindung zur Ursubstanz schafft, die euch nichts und niemand mehr nehmen kann.


So oft ihr wollt
Ihr könnt die Übung so oft praktizieren wie es euch erfreut. Habt keine Furcht vor unangenehmen Nebenwirkungen. Wir erinnern euch: Jede Erhöhung eurer Eigenschwingung fühlt sich gut an und ist mit einem Glücksgefühl verbunden. Jede noch so kleine Schwingungserhöhung hat in jedem Fall positive Auswirkungen auf euer körperliches und seelisches Befinden.

Solltet ihr irgendwelche Schmerzen empfinden, ist es nur, weil ihr euch verkrampft, Angst habt oder ein Gefühl zu erzwingen versucht. Die Lösung in diesem Fall ist, alle Erwartungen loszulassen und eine spielerische, kindliche Einstellung anzunehmen.


Keine Erwartungen
Versucht nie, ein Gefühl zu erzwingen, und habt weder Furcht noch Erwartungen. Wartet nicht auf besondere Erlebnisse oder Begegnungen. Je weniger Erwartungen ihr habt, desto schneller könnt ihr euch entspannen und in die Liebe fallen lassen.

Achtet stets darauf, dass ihr diese Übung nicht als Pflicht oder Stress empfindet. Sollte es euch einmal nicht gelingen, Liebe zu spüren, so seid nicht entmutigt, sondern versucht es zu einem späteren Zeitpunkt wieder.


Natürlicher Zustand
Ihr werdet mit der Zeit feststellen, dass euch das Einstimmen auf die Liebe immer leichter fällt. Und warum ist das so? Weil das Leben im Gefühl der Liebe, in der Schwingung der einen Ursubstanz euer natürlicher Zustand ist.

Wisst, dass euer neues Bewusstsein der Einheit mit der Gegenwart Gottes euer natürlichster Zustand ist. Der einzige Grund, weshalb ihr die Ursubstanz und ihre Liebe vorübergehend nicht fühlen konntet, war euer nach außen gerichtete Fokus. Nur, weil ihr von den materiellen Erscheinungen im Äußeren so sehr beeindruckt seid, geschieht es, dass ihr die Essenz dahinter vergesst. Sie ist jedoch immer präsent. Es bedarf nur der Aufklärung über diese Tatsache und eures Willens, den Fokus neu auszurichten, um die Ursubstanz wieder zu fühlen.

 

Zweiter Teil
Das Ziel
Ziel des zweiten Teils der Übung ist, den erhöhten Bewusstseinszustand, in den ihr euch im ersten Teil versetzt habt, für gezielte Liebesarbeit einzusetzen.


Grundvoraussetzung
Es gibt verschiedene Arten gezielter Liebesarbeit. Dazu gehören beispielsweise die Heilung von psychischen oder physischen Leiden oder das bewusste Manifestieren und Teleportieren.

Die wichtigste Liebesarbeit ist aber für jeden Menschen das Vergeben. Es ist die Grundvoraussetzung für das völlige Eintauchen ins Bewusstsein der Einheit mit der Ursubstanz – und somit auch Voraussetzung für das Erlangen der oben genannten Fähigkeiten.

Strebt nie nach spirituellen Fähigkeiten, sondern nur nach der Liebe zu Gott. Der Rest wird sich auf wundersame Weise entwickeln.


Unbeschränkt
Im ersten Teil habt ihr geübt, mit der Liebe in Kontakt zu kommen und im Gefühl der Glückseligkeit zu verbleiben. Dadurch habt ihr eure Eigenschwingung erhöht und die Frequenz der Liebe so zu sagen als "Streusender" in allen Richtungen eurer Umgebung verteilt. Das ist eine sehr wirkungsvolle Methode der Liebesarbeit, die allen Lebewesen und Dingen eurer Welt in gleichem Maß zu Gute kommt. Es ist deshalb sinnvoll, diesen Dienst auch weiterhin zu praktizieren.

Habt keine Bedenken, jemals zuviel Liebe zu generieren oder zu verschicken. Der Bedarf ist unersättlich, und die Resultate der Schwingungserhöhung sind nach oben hin unbeschränkt.

Wir erinnern euch daran, dass euer Weg der Bewusstseinserweiterung über viele Stationen führt. So könnt ihr euch vom irdischen Bewusstsein und einer entsprechend physischen Ausdrucksform bis zu einem Punkt entwickeln, an dem ihr so viel Liebe empfindet, dass ihr sichtbares Licht ausstrahlt. Und das ist nur der Anfang eurer bevorstehenden Reise.

Es ist euch möglich, euch so weit mit dem Bewusstsein der Ursubstanz zu identifizieren, dass ihr die Ausdrucksform der Sonne an eurem Himmel als euren eigenen Körper erlebt.


Etwas Neues
Sobald ihr mit dem ersten Teil der Übung vertraut seid und das Gefühl der Liebe und Glückseligkeit schon über einige Minuten halten könnt, mögt ihr vielleicht etwas Neues lernen. Ihr könnt damit beginnen, die Liebesschwingung etwas gezielter zu "verschicken", um eine bestimmte Wirkung zu erzielen.


Übung
Ich tauche ein
Wenn ihr lernen möchtet, die von euch aufgebaute Liebesschwingung bewusst zu lenken, beginnt ihr immer mit dem ersten Teil der Übung. Sobald ihr tief in das Empfinden der Liebe eingetaucht seid, könnt ihr euch mit geschlossenen oder offenen Augen die Gegenwart eines bestimmten Menschen oder eines anderen Lebewesens vorstellen, dem ihr vergeben oder einfach nur Liebe schenken möchtet.

Zu Anfang ist es sinnvoll, nur ein einzelnes Wesen oder eine kleinere Gruppe als Ziel zu wählen. Mit etwas Übung könnt ihr auch auf größere Gruppen von Lebewesen und ganze Nationen, Zivilisationen oder Planeten fokussieren.


Ich vergebe
Sobald ihr in eurer Vorstellung, vor eurem geistigen Auge ein ungefähres Bild des gewählten Zieles aufgebaut habt, drückt ihr in einem aufrichtigen Gefühl eure Vergebung aus. Dann taucht ihr das Ziel in die von euch generierte Liebesschwingung.


Ich schenke
Ihr liebt euer Gegenüber so bedingungslos, wie ihr die Ursubstanz Gott liebt. Ihr fühlt diese Liebe, und ihr spürt, wie die Liebesschwingung euer Ziel einhüllt. Lasst eurem Gegenüber Zeit, um die Liebe aufzusaugen, während ihr frei schenkt und schenkt und schenkt. Je mehr ihr gebt, desto mehr Liebe fühlt ihr selbst. Je selbstloser ihr in diesem Moment sein könnt, desto freier fließt die Liebesschwingung. Ihr fühlt euch von der Liebe getragen, umhüllt und unendlich geliebt, und ihr vergesst eure eigene, irdische Persönlichkeit.


Ich bin eins
Ihr könnt noch einen Schritt weiter gehen und auch die äußere Erscheinungsform und Persönlichkeit eures Gegenübers vergessen. Ihr nehmt jetzt seine göttliche Essenz als Lichtgestalt oder angenehme Energie wahr, und Ihr fühlt, dass alles eins ist: Gott, euer gewähltes Ziel und ihr selbst. Ihr verschmelzt mit der Energie eures Gegenübers und führt es dadurch in die Einheit. Fühlt euer Einssein. Fühlt die Freude, dass ihr in Wahrheit eins seid und euch unendlich liebt.

Genießt das Bad im Gefühl der Liebe, und lasst sie ungehindert ausstrahlen!

Freut euch über eure Fähigkeit, Vergebung und Liebe zu empfangen und zu schenken, und fühlt eure Dankbarkeit gegenüber der Ursubstanz für ihre Gegenwart und Liebe.

 

Erklärungen
Vergeben
Falls euer Ego behaupten sollte, dass ihr nichts zu vergeben hättet, so glaubt ihm nicht. Allein die Tatsache, dass ihr an einen bestimmten Menschen, an ein bestimmtes Lebewesen denkt, zeigt, dass ihr mit diesem Einzelnen oder mit dieser Gruppe schon viel gemeinsam erlebt habt. Und wo viel erlebt wird, gibt es auf beiden Seiten viel zu vergeben.

Indem ihr vergebt, beseitigt ihr alle Vorbehalte, die den freien Fluss der Liebe behindern könnten. Ihr müsst nicht wissen, was ihr zu vergeben habt. Haltet euch nicht mit der Suche nach Gründen für die Vergebung auf – das würde euch nur aus der Liebesschwingung bringen.

Beginnt den zweiten Teil der Übung also immer mit dem Vergeben, und geht dann zum freien und großzügigen Verschenken der Liebesschwingung über. Vergesst nicht, auch euch selbst zu vergeben und euch selbst zu lieben, indem ihr hin und wieder ein Bild von euch selbst projiziert. Verwendet aber nicht zu viel Energie auf die Projektion, auf das Ausmalen eines perfekten Bildes; denn es würde euch nur vom Empfinden der Liebe ablenken. Es ist die Idee eines Zieles, die zählt.

Falls ihr durch das Vorstellen und Projizieren eines Zieles aus dem Glücksgefühl der Einheit fallt, macht eine Pause und beginnt wieder mit dem ersten Teil der Übung; denn ihr könnt keine Liebesschwingung übertragen, wenn ihr sie nicht selbst fühlt.

Erwartet keine bestimmte Reaktion eures Gegenübers, und haltet nichts zurück; denn je mehr Liebe ihr gebt, desto mehr Liebe fließt durch euch selbst. Ihr gewinnt in gleichem Maß wie euer Ziel. Und je mehr ihr gebt, desto mehr kann sich eure eigene Schwingung erhöhen, und umso leichter gelingt euch beim nächsten Mal das anfängliche Einstimmen in die Liebesschwingung.

Wisst, dass wenige Minuten im tiefen Gefühl der Liebe mehr bewirken, als lange andauernde mentale Projektionen.

Auch diesen Teil der Übung könnt ihr beliebig oft wiederholen. Habt keine Bedenken, dass das von euch gewählte Ziel der Liebe nicht wert wäre oder eure Liebe nicht schätzen würde. Auf den inneren Ebenen des Bewusstseins sucht jedes Lebewesen eure Liebe. Und jedes Gegenüber wird eure Liebe dankbar annehmen.

Seid euch in jedem Augenblick bewusst, dass euer Gegenüber in Wahrheit eine Ausdrucksform der einen Ursubstanz ist. Ob das von euch gewählte Ziel ein Lebewesen oder ein Gegenstand ist – es lebt. Es ist Ausdruck der einen intelligenten, lebendigen Energie Gott. So werdet ihr mit der Zeit überall das eine Leben erkennen – in den Menschen, Tieren und Pflanzen, in den Mauern eurer Wohnung, in euren Möbeln, in den Häusern, Autos und Straßen, in der Luft, die ihr atmet, in den Bäumen, Blumen und Steinen, in der Erde, dem Wasser und jeder anderen Ausdrucksform Gottes, der ihr begegnet.


Im Gefühl bleiben
Selbstverständlich seid ihr frei, die Übung zu jedem Zeitpunkt abzubrechen. Falls ihr aussteigen möchtet, versucht in jedem Fall, so lange wie möglich im Gefühl der Liebe zu verbleiben.

Auch wenn ihr arbeitet oder anderen alltäglichen Tätigkeiten nachgeht, versucht stets, euch ein Stück Erinnerung an eure letzte Liebesübung als Gefühl lebendig zu erhalten. Dadurch nehmt ihr jedes Mal etwas von der erlebten Liebe, Leichtigkeit, Sorglosigkeit und Freude mit in den Alltag. So lernt ihr nach und nach, gar nicht mehr völlig auszusteigen und beständig in der Liebesschwingung zu bleiben – in der Liebe zu leben. Und genau das ist das Ziel.


Neues Leben
Wenn ihr die Übung oft wiederholt und mit reiner, wohlwollender Absicht praktiziert, werdet ihr schon nach kurzer Zeit feststellen, dass ihr beim Zusammentreffen mit Menschen und anderen Lebewesen automatisch beginnt, Liebesschwingung auszusenden. Sie wird zu eurer neuen Grußformel, die bei jeder Begegnung wie ein Reflex ausgelöst wird. Sogar beim Berühren von Gegenständen werdet ihr Liebe zu Gott empfinden, weil ihr euch daran erinnert, dass auch sie aus der selben intelligenten Energie gemacht sind.

Ihr werdet feststellen, dass es immer einfacher wird, eine höhere Schwingung zu generieren und frei zu verschenken. Irgendwann werdet ihr dauernd im Bewusstsein der Gegenwart Gottes und der Einheit mit der einen Ursubstanz bleiben. Dann lebt ihr in der Liebe. Ihr schenkt und empfangt die Liebesschwingung so selbstverständlich wie ihr jetzt ein- und ausatmet. Ja, es wird zu eurem neuen Atmen werden, und das Leben wird im Vergleich zu eurer heutigen Wirklichkeit sehr, ja, sehr, sehr viel freier, freudvoller, lichter, einfacher und glücklicher sein.

Ihr werdet Gott in seiner reinsten Form als Zustand der Glückseligkeit zum Ausdruck bringen!


Aus dem Innern
Die Wesen der inneren Ebenen, die durch mich arbeiten und ich selbst danken allen Leserinnen und Lesern für ihre Liebesarbeit. Wir schicken euch unsere Liebe und wünschen euch ein neues, freies und leichtes Lebensgefühl im Bewusstsein der Einheit!

Beat

 

zuerst erschienen in der Zeitschrift Lichtfokus Nr. 8, Dez. 2004, http://www.elraanis.de/
Kontakt zum Autor: hreinig @ elraanis.de (ohne Leerzeichen!)






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